Work ?, Surf ?, Bus ?

Nachdem ich zwei NĂ€chte in Mompiche verbracht und dort das erste Mal mit dem Surfbrett ins Meer gehĂŒpft bin, konnte ich es kaum erwarten zu meinem nĂ€chsten Workaway-Ziel aufzubrechen. Es sollte eine neu eröffnete Surfschule in Canoa sein. Mit dem Versprechen von Möglichen Surfkursen. Aber lest selbst.

Als ich an besagtem Ort ankam, traf ich erstmal niemanden an. Auch kein Schild mit Surfschule oder Ă€hnliches war in Sicht, was mich leicht verwunderte. Aber gut. Ich schlenderte um das GebĂ€ude herum und fragte mich ob ich wirklich richtig bin. Das Bild im Workaway Profil entsprach aber selbigen also musste es stimmen. Nach einiger Zeit traf ich zwei deutsche MĂ€dchen, die hier auch volontieren, an. Diese erzĂ€hlten mir, dass  es hier wohl nicht wirklich was zu tun gibt und sie morgen wieder abreisen. Nagut der erste Eindruck war also etwas ernĂŒchternd und wie schon auf der Farm entspricht die RealitĂ€t nicht dem was versprochen wurde. Scheint wohl normal hier zu sein. Immerhin gibt es Surfbretter ?. Also war meine Devise erstmal abwarten was sich ergibt.

SpĂ€ter lernte ich auch noch Lily kennen, die hier wohnte und das ganze Projekt mit aufbaute. Ich verstand mich gut mit ihr und wir kochten die nĂ€chsten Tage zusammen und ich hatte die Gelegenheit mein Spanisch etwas zu verbessern. Lily konnte aber nicht surfen und so blieb mir nur jeden Tag alleine ins warme Nass zu hĂŒpfen und mein GlĂŒck zu probieren. Im Gegensatz zu Mompiche tobten die Wellen hier aber kreuz und quer durcheinander was es fĂŒr mich nicht einfacher machte. Aber ein paar Erfolgsmomente hatte ich und die waren richtig cool.  ??

Canoa war landschaftlich eher trist und heiß und in der Gegend gab es auch nicht zu viel zu unternehmen. So plĂ€tscherten die paar Tage vor sich hin und ich war irgendwie nicht ganz so zufrieden mit der Situation. Ich war etwas hin und her gerissen aber hatte das GefĂŒhl hier zu versumpfen. Ja irgendwie nichts Sinnvolles mit meiner Zeit, abgesehen von den Stunden im Wasser, anstellen zu können. Die letzten zwei Wochen waren entspannt und ruhig und taten super gut aber nun kribbelte es wieder in mir und ich wollte wieder was sehen und aktiver werden. Also beschloss ich nach Latacunga aufzubrechen.

Die Busfahrt ?

Da keiner so genau wusste wie ich am besten dort hin gelangte, begab ich mich einfach auf den Weg. Irgendwie werde ich ja wohl schon ankommen. So strandete ich in der kleinen Stadt Chone, von wo mich ein Nachtbus direkt bis Latacunga bringen sollte. Nachdem dieser gebucht war hieß es nur noch die vielen Stunden totzuschlagen bis der Bus fuhr. Nachdem Chone schnell durchlaufen, die VorrĂ€te aufgefĂŒllt und alles gesehen war, nutzte ich die Zeit um Spanisch zu lernen.

Als der Bus endlich abfuhr, folgte eine etwas schlaflose Nacht in dem bisher unbequemsten Bus meiner Reise. Dem ersten Actionfilm auf LautstĂ€rke 100 folgte der nĂ€chste und so weiter … Gegen drei Uhr in der Nacht spuckte mich der Bus dann in Latacunga aus. Ich hatte nicht damit gerechnet soooo frĂŒh hier anzukommen und irrte etwas planlos durch die Gegend. Mit den letzten Prozent meines Handys navigierte ich mich zu meinem Hostel, wo ich glĂŒcklicherweise auch zu dieser spĂ€ten/frĂŒhen Stunde eingelassen wurde. Dort fiel ich sofort ins Bett und schlief mich erstmal ordentlich aus.

Latacunga ?

Am nĂ€chsten Tag schlenderte ich durch die Straßen und lies mich treiben bis mir die Sonne zu heiß wurde. Anschließend plante ich meine nĂ€chsten Abenteuer. Zum Abschluss noch einige EindrĂŒcke von Latacunga.

3 Kommentare zu „Work ?, Surf ?, Bus ?

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